Vorrat

Die Vorratskammer: 15 Lebensmittel, die immer da sein sollten

Der teuerste Einkauf ist der ungeplante am Abend, wenn nichts im Haus ist. Ein gut sortierter Vorrat verhindert genau den — und kostet einmalig etwa 40 Euro.

Warum ein Vorrat Geld spart

Ein Vorrat wirkt an zwei Stellen. Erstens kannst du Angebote mitnehmen, wenn sie da sind, statt zu kaufen, wenn du musst. Der Preisunterschied zwischen Aktionsware und Normalpreis liegt bei Grundnahrungsmitteln regelmäßig bei dreißig bis fünfzig Prozent.

Zweitens fällt der Notfall weg. Wer abends um sieben feststellt, dass nichts da ist, bestellt oder kauft teuer im nächstbesten Laden. Mit Nudeln, Dosentomaten und Zwiebeln im Schrank steht in zwanzig Minuten ein Essen auf dem Tisch.

Die 15 Dinge

ZutatHältDamit kochst du
Nudeln2 JahreLinsen-Bolognese, Aufläufe
Reis2 JahreReispfanne, Milchreis
Rote Linsen2 JahreLinsensuppe, Bolognese
Kidneybohnen (Dose)3 JahreChili sin Carne
Gehackte Tomaten (Dose)3 Jahrefast jede Soße
Tomatenmark2 JahreGrundlage für Tiefe im Geschmack
ZwiebelnWochenBasis von fast allem
KnoblauchWochendito
KartoffelnMonateAuflauf, Suppe, Bratkartoffeln
Mehl1 JahrSpätzle, Pfannkuchen, Kuchen
Eier4 WochenFrittata, Teige, Spiegelei
Öl1 Jahralles Gebratene
Gemüsebrühe2 JahreSuppen, Risotto, Würze
Haltbare Milch6 MonateMilchreis, Grießbrei, Béchamel
Zucker und Salzunbegrenztalles

Wie viel ist genug

Als Faustregel reicht für einen Zweipersonenhaushalt von jedem Grundnahrungsmittel eine Menge für zwei bis drei Mahlzeiten. Mehr wird nur dann sinnvoll, wenn du wirklich Platz hast und die Sachen im Angebot bekommst.

Der häufigste Fehler ist Horten ohne System. Ein Vorrat, in dem du nichts wiederfindest, führt dazu, dass Dinge doppelt gekauft werden und hinten im Schrank verfallen.

Die einfachste Ordnung

  • Neues nach hinten. Beim Einräumen die neue Packung hinter die alte stellen, dann wird immer die ältere zuerst verbraucht.
  • Alles sichtbar. Was in der zweiten Reihe steht, existiert im Alltag nicht. Flache Kisten statt tiefer Stapel.
  • Einmal im Quartal durchsehen und daraus eine Woche Essensplan bauen. Das leert den Schrank und deckt auf, was du eigentlich nie brauchst.

Kurz zusammengefasst

Fünfzehn haltbare Zutaten reichen für ein Dutzend vollwertiger Gerichte. Der Vorrat rechnet sich nicht durch den Einkaufspreis, sondern dadurch, dass der teure Notfalleinkauf entfällt.

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