Nimono – Japanisches Gemüse-Schmorgericht mit Miso
Ein mildes, herzhaftes Eintopfgericht mit saisonalem Gemüse und Miso-Paste. Das langsame Schmoren macht das Gemüse besonders aromatisch.
Zubereitung
- Möhren, Kürbis und Kartoffeln schälen (falls nötig) und in mundgerechte Stücke schneiden.
- Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden.
- In einem großen Topf das Sesamöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
- Das Gemüse hinzufügen und kurz anbraten, damit es leicht aromatisch wird.
- Die Gemüsebrühe angießen und zum Kochen bringen. Den geriebenen Ingwer hinzufügen.
- Die Hitze reduzieren und das Gemüse bei niedriger Temperatur etwa 30 Minuten schmoren lassen, bis alles weich ist.
- Die Miso-Paste mit etwas von der heißen Brühe in einer kleinen Schüssel verrühren, um Klümpchen zu vermeiden.
- Die Miso-Mischung und Sojasauce in den Topf geben und vorsichtig unterrühren, aber nicht mehr kochen lassen, um die wertvollen Mikroorganismen im Miso zu erhalten.
- Den Eintopf abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Sofort servieren.
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So sparst du bei diesem Rezept
Kaufe saisonales Gemüse in größeren Mengen, das ist oft günstiger und kann gut portioniert eingefroren werden. Miso-Paste hält sich lange und kann auch für Suppen und Dressings verwendet werden, so lohnt sich die Anschaffung.
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Nährwerte Schätzwerte, ca. je Portion
- 180kcal
- 5 gEiweiß
- 5 gFett
- 26 gKohlenhydrate
Allergene
GlutenSellerieSoja
Die Nährwerte sind Schätzwerte. Sie werden rechnerisch aus durchschnittlichen Nährwerttabellen für die angegebenen Zutatenmengen ermittelt und beruhen nicht auf einer Laboranalyse dieses Gerichts. Je nach Sorte, Hersteller, Reifegrad, Zubereitung und tatsächlicher Portionsgröße können die wirklichen Werte deutlich abweichen. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit können wir deshalb nicht übernehmen.
Die Angaben dienen der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine Ernährungsberatung und keine ärztliche Beratung und sind nicht geeignet, um daraus Medikamentendosierungen abzuleiten — etwa die Berechnung von Broteinheiten oder Insulinmengen.
Auch die Allergenangaben sind aus der Zutatenliste abgeleitet und nicht geprüft. Fertigprodukte wie Brühe, Sojasoße oder Gewürzmischungen können weitere Allergene enthalten, ebenso können beim Herstellen Spuren übertragen werden. Bei Allergie oder Unverträglichkeit gilt immer die Zutatenliste auf der Verpackung.
Gut zu wissen
- Aufbewahren
- Das Nimono hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage, wobei die Konsistenz der weich geschmorten Gemüse erhalten bleibt. Zum Aufwärmen das Gericht sanft in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen, ohne erneut zu kochen, damit die Miso-Paste ihre probiotischen Eigenschaften behält.
- Zutaten tauschen
- Kabocha-Kürbis kann durch Hokkaido-Kürbis im gleichen Gewicht (300 g) ersetzt werden, da beide ähnliche Garzeiten und Texturen haben. Statt Kartoffeln können Süßkartoffeln verwendet werden, ebenfalls 200 g, was dem Gericht eine süßere Note verleiht.
- Das geht oft schief
- Ein häufiger Fehler ist, die Miso-Paste direkt im kochenden Gericht aufzulösen, was ihre wertvollen Enzyme zerstört. Die Miso-Paste sollte immer in etwas heißer Brühe aufgelöst und erst dann unter die nicht mehr kochende Suppe gerührt werden.
- Dazu passt
- Als Ergänzung eignet sich gedämpfter Reis, der die würzige Brühe gut aufnimmt und das Gericht sättigender macht. Frischer grüner Tee rundet die Mahlzeit geschmacklich ab und unterstützt die leichte, japanische Küchenart.
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