Schwäbische Krautrouladen mit Kartoffelpüree
Gedrehte Krautrouladen gefüllt mit würzigem Hackfleisch, serviert mit cremigem Kartoffelpüree – ein Klassiker aus Schwaben.
Zubereitung
- Weißkohlblätter vorsichtig ablösen und in kochendem Wasser ca. 5 Minuten blanchieren, damit sie weich werden und sich gut rollen lassen.
- Zwiebel fein würfeln und in einer Pfanne glasig dünsten.
- Hackfleisch in eine Schüssel geben, Reis, Ei, Paniermehl, gedünstete Zwiebel sowie Paprika, Majoran, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gründlich vermischen.
- Je ein Kohlblatt flach auslegen, etwa 2 EL der Hackfleischmasse darauf verteilen und die Blätter fest aufrollen.
- Rouladen in einen Topf legen, mit Wasser bedecken, leicht salzen und bei mittlerer Hitze etwa 45 Minuten schmoren lassen, bis der Reis und das Fleisch gar sind.
- Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen, dann abgießen und mit Butter und Milch zu Püree stampfen.
- Krautrouladen zusammen mit dem Kartoffelpüree servieren.
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So sparst du bei diesem Rezept
Kohlkopf und Kartoffeln sind ganzjährig preiswert verfügbar; für die Füllung kannst du günstiges gemischtes Hackfleisch verwenden. Reis und Paniermehl kannst du in größeren Mengen kaufen und portionsgerecht einfrieren.
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Nährwerte Schätzwerte, ca. je Portion
- 580kcal
- 28 gEiweiß
- 31 gFett
- 44 gKohlenhydrate
Allergene
EiGlutenMilch (Laktose)
Die Nährwerte sind Schätzwerte. Sie werden rechnerisch aus durchschnittlichen Nährwerttabellen für die angegebenen Zutatenmengen ermittelt und beruhen nicht auf einer Laboranalyse dieses Gerichts. Je nach Sorte, Hersteller, Reifegrad, Zubereitung und tatsächlicher Portionsgröße können die wirklichen Werte deutlich abweichen. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit können wir deshalb nicht übernehmen.
Die Angaben dienen der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine Ernährungsberatung und keine ärztliche Beratung und sind nicht geeignet, um daraus Medikamentendosierungen abzuleiten — etwa die Berechnung von Broteinheiten oder Insulinmengen.
Auch die Allergenangaben sind aus der Zutatenliste abgeleitet und nicht geprüft. Fertigprodukte wie Brühe, Sojasoße oder Gewürzmischungen können weitere Allergene enthalten, ebenso können beim Herstellen Spuren übertragen werden. Bei Allergie oder Unverträglichkeit gilt immer die Zutatenliste auf der Verpackung.
Gut zu wissen
- Aufbewahren
- Krautrouladen halten sich im Kühlschrank etwa 2 Tage gut, da der Weißkohl weich bleibt und die Rouladen ihren Geschmack behalten. Zum Aufwärmen die Rouladen bei niedriger Hitze in einem Topf mit etwas Flüssigkeit schonend erwärmen, damit sie nicht austrocknen. Kartoffelpüree lässt sich ebenfalls gut im Kühlschrank lagern und sollte zum Aufwärmen mit etwas Milch angerührt werden, um die cremige Konsistenz zu bewahren.
- Zutaten tauschen
- Anstelle von gemischtem Hackfleisch kann reines Rinderhack verwendet werden, etwa in gleicher Menge (400 g). Für eine vegetarische Variante lässt sich das Hackfleisch durch eine Mischung aus fein gehackten Pilzen und gekochtem Reis ersetzen. Statt Weißkohl können auch Wirsingblätter verwendet werden, die ebenfalls blanchiert werden müssen.
- Das geht oft schief
- Der häufigste Fehler ist, die Kohlblätter nicht lange genug zu blanchieren, wodurch sie beim Rollen leicht reißen. Um das zu vermeiden, sollten die Blätter mindestens 5 Minuten in kochendem Wasser blanchiert werden, bis sie weich und flexibel sind. Außerdem ist darauf zu achten, die Rouladen nicht zu locker zu füllen, damit die Füllung beim Garen nicht herausfällt.
- Dazu passt
- Als Ergänzung zur Hauptmahlzeit eignen sich ein frischer Gurkensalat oder ein säuerlicher Apfelkompott, um die kräftigen Aromen der Krautrouladen auszugleichen. Ein Glas trockener Weißwein oder ein helles Bier rundet das Gericht geschmacklich ab. Für mehr Frische kann ein Klecks Sauerrahm zum Kartoffelpüree serviert werden.
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