Spaghetti aglio e olio
Nudeln, Knoblauch, Öl, Chili. Vier Zutaten, zwölf Minuten — und trotzdem kein Notessen, sondern ein Rezept mit Regeln.
Zubereitung
- Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen. Zwei Tassen Nudelwasser aufheben, das ist hier die Soße.
- Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und in kaltem Öl langsam erhitzen, bis er goldgelb ist. Bei großer Hitze wird er in Sekunden bitter.
- Chiliflocken zugeben und vom Herd nehmen.
- Nudeln direkt in die Pfanne geben, eine Kelle Nudelwasser dazu und alles kräftig schwenken, bis das Öl mit dem stärkehaltigen Wasser bindet.
- Petersilie unterheben und sofort servieren.
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So sparst du bei diesem Rezept
Das Rezept entstand als Essen für Leute, die nichts im Haus hatten. Es kostet unter einem Euro pro Portion und ist trotzdem in Italien ein anerkanntes Gericht — Sparen und Verzicht sind eben nicht dasselbe.
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Nährwerte Schätzwerte, ca. je Portion
- 500kcal
- 15 gEiweiß
- 6 gFett
- 91 gKohlenhydrate
Allergene
Gluten
Die Nährwerte sind Schätzwerte. Sie werden rechnerisch aus durchschnittlichen Nährwerttabellen für die angegebenen Zutatenmengen ermittelt und beruhen nicht auf einer Laboranalyse dieses Gerichts. Je nach Sorte, Hersteller, Reifegrad, Zubereitung und tatsächlicher Portionsgröße können die wirklichen Werte deutlich abweichen. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit können wir deshalb nicht übernehmen.
Die Angaben dienen der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine Ernährungsberatung und keine ärztliche Beratung und sind nicht geeignet, um daraus Medikamentendosierungen abzuleiten — etwa die Berechnung von Broteinheiten oder Insulinmengen.
Auch die Allergenangaben sind aus der Zutatenliste abgeleitet und nicht geprüft. Fertigprodukte wie Brühe, Sojasoße oder Gewürzmischungen können weitere Allergene enthalten, ebenso können beim Herstellen Spuren übertragen werden. Bei Allergie oder Unverträglichkeit gilt immer die Zutatenliste auf der Verpackung.
Gut zu wissen
- Aufbewahren
- Reste von Spaghetti aglio e olio halten sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage. Zum Aufwärmen die Pasta in einer Pfanne mit etwas frischem Olivenöl und einem Schuss Wasser erhitzen, damit sie nicht austrocknet. Mikrowelle ist weniger geeignet, da Knoblauch schnell bitter werden kann.
- Zutaten tauschen
- Statt frischem Knoblauch lässt sich auch Knoblauchpulver verwenden, etwa 1 TL für 6 Zehen frischen Knoblauch. Wer kein Olivenöl mag, kann ein neutrales Pflanzenöl nehmen, allerdings verändert sich das Aroma. Die Chiliflocken können durch frische Chili ersetzt werden, etwa 1 kleine Schote fein gehackt.
- Das geht oft schief
- Knoblauch wird zu heiß und verbrennt, wodurch er bitter und unangenehm schmeckt. Das lässt sich vermeiden, indem man ihn bei geringer Hitze langsam im kalten Öl erhitzt, bis er goldgelb ist, und die Pfanne dann sofort vom Herd nimmt.
- Dazu passt
- Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ergänzt die Pasta gut. Als Proteinbeilage bieten sich geröstete Kichererbsen oder gebratener Tofu an, um die Mahlzeit ausgewogen zu machen.
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